Kosten, Materialien und Kundenfragen
Ratgeber für Fassade, Dämmung und Putz
Kurze, ehrliche Antworten vom Stuckateurmeister, vom WDVS bis zum U-Wert.
EPS, Mineralwolle und was das Dämmen kostet
- EPS oder Mineralwolle? Kosten und UnterschiedeDämmwirkung, Brandschutz, Schallschutz und Umwelt im direkten Vergleich, dazu ein Preisbeispiel für 200 m².Zum Artikel
- Fassadendämmung mit EPS-DämmplattenWas EPS ist, wann Brandriegel nötig sind und was das Anbringen der Platten kostet.Zum Artikel
- Fassadendämmung mit MineralwolleSteinwolle im WDVS: Aufbau, Dämmstärke im Altbau, Vorteile, Grenzen und Kosten.Zum Artikel
Fachbegriffe von A bis Z
- Armierung
- Gewebe, eingebettet in Armierungsmörtel. Es nimmt Spannungen auf und beugt Rissen im Putz vor, bei Dämmung und Sanierung gleichermaßen. Zur Seite Fassadensanierung
- Armierungsgewebe
- Gitter aus alkalibeständigem Glasfasergewebe, das in den Armierungsmörtel eingebettet wird. Die Bahnen überlappen an den Stößen, damit dort keine Risse entstehen.
- Armierungsmörtel
- Mörtel, in den das Armierungsgewebe eingebettet wird. Zusammen bilden beide eine tragfähige, rissüberbrückende Schicht für den Oberputz.
- Außenputz
- Putz auf der Fassade. Er schützt das Mauerwerk vor Witterung und prägt das Aussehen des Hauses, meist aufgebaut aus Unterputz und Oberputz. Zur Seite Fassadenputz
- BAFA
- Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Es zahlt im Rahmen der BEG Zuschüsse für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, etwa für die Dämmung von Fassade oder Kellerdecke. Der Grundfördersatz beträgt 15 % der förderfähigen Ausgaben, ein Energieeffizienz-Experte muss eingebunden sein (Stand November 2026). Zur Seite Kellerdeckendämmung
- BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude
- Das Förderprogramm des Bundes für energetische Sanierungen. Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, etwa eine Kellerdeckendämmung, können über das BAFA gefördert werden, Kredite laufen über die KfW. Zur Seite Kellerdeckendämmung
- Brandriegel
- Streifen aus nicht brennbarer Mineralwolle, die eine EPS-Fassadendämmung an festgelegten Stellen unterbrechen, damit sich ein Brand nicht über die Fassade ausbreitet. Ob und wo sie nötig sind, richtet sich nach dem Gebäude und dem gewählten WDVS. Zum Ratgeber EPS-Dämmplatten
- Calciumsilikatplatten
- Mineralische, kapillaraktive Platten für die Innendämmung, vor allem im Altbau. Sie nehmen Feuchtigkeit auf, verteilen sie und geben sie wieder ab; ihr hoher pH-Wert wirkt Schimmel entgegen.
- Dämmstoffe
- Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit, etwa EPS, Mineralwolle, Holzfaser, Hanf oder PUR/PIR. Welcher passt, hängt von Bauteil, Brandschutz, Feuchte und Budget ab. Zum Vergleich EPS oder Mineralwolle
- Diffusionsoffenheit
- Wie leicht Wasserdampf durch eine Schicht oder ein Bauteil wandern kann. Diffusionsoffene Putze und Farben lassen Feuchtigkeit aus der Wand nach außen entweichen.
- Dübel
- Befestigungsmittel, das Dämmplatten zusätzlich zur Verklebung mit dem Untergrund verbindet. Ob und wie viele Dübel nötig sind, geben das WDVS und der Untergrund vor.
- Energieberatung
- Beratung durch einen Energieberater zum energetischen Zustand eines Gebäudes und zu sinnvollen Maßnahmen. Für Wohngebäude fördert der Bund die Energieberatung; ein mögliches Ergebnis ist der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP).
- Energieeffizienz-Experte
- Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes. Für die BAFA-Förderung einer Dämmmaßnahme muss er eingebunden sein und bestätigen, dass die technischen Mindestanforderungen erfüllt sind.
- EPS – expandiertes Polystyrol
- Hartschaum-Dämmstoff aus Polystyrol, leicht und weit verbreitet bei Wärmedämmverbundsystemen. Graue EPS-Platten mit Graphit dämmen besser als viele weiße. Zum Ratgeber EPS-Dämmplatten
- Fassadenanstrich
- Die abschließende Beschichtung der Fassade. Sie schützt den Putz vor Witterung und UV-Licht und bestimmt die Farbe; bei uns mit Silikat- oder Silikonharzfarbe. Zur Seite Fassadenanstrich
- Fassadendämmung
- Dämmung der Außenwand von außen, meist als Wärmedämmverbundsystem. Sie senkt den Wärmeverlust über die Wand und schützt das Mauerwerk dahinter. Zur Seite Fassadendämmung
- Fassadenputz
- Putz auf der Außenwand, als Glatt- oder Strukturputz in verschiedenen Körnungen, maschinell oder von Hand aufgetragen. Zur Seite Fassadenputz
- Fassadensanierung
- Instandsetzung einer schadhaften Fassade: Ursachen klären, Risse und Putzschäden beheben, Untergrund vorbereiten und dauerhaft neu beschichten. Zur Seite Fassadensanierung
- Fensterlaibung
- Die seitlichen und oberen Flächen der Wandöffnung um ein Fenster. Bei einer Fassadendämmung wird die Laibung mitgedämmt, damit dort keine Wärmebrücke entsteht. Zum Ratgeber Mineralwolle
- Fördermittel
- Zuschüsse, Kredite und Steuervorteile für energetische Sanierungen, vor allem die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über BAFA und KfW und die Steuerermäßigung nach § 35c EStG. Bei der Fassadendämmung prüfen wir mit Ihnen, was infrage kommt. Zur Seite Fassadendämmung
- Gewebespachtelung
- Spachtelschicht mit eingebettetem Armierungsgewebe. Sie überbrückt Risse und schafft einen gleichmäßigen Untergrund, innen wie außen. Zur Seite Innenputz und Spachtelarbeiten
- Gips
- Mineralisches Bindemittel aus Calciumsulfat. Gipsputze werden innen eingesetzt: Sie lassen sich glatt verarbeiten und regulieren die Raumfeuchte. Für außen und dauerhaft nasse Bereiche eignen sie sich nicht.
- Gipskartonplatten
- Platten aus einem Gipskern mit Kartonummantelung, die Grundlage im Trockenbau für Wände, Decken und den Dachausbau. Für Bad und Küche gibt es imprägnierte Platten. Zur Seite Trockenbau
- Gipser Hein – Stuckateurmeisterbetrieb in Stuttgart
- Meisterbetrieb von Michael Hein in Stuttgart-Vaihingen, Meister im Stuckateurhandwerk mit über 20 Jahren Erfahrung. Fassadendämmung, Kellerdeckendämmung, Fassadenputz, Fassadenanstrich, Fassadensanierung, Innenputz und Spachtelarbeiten, Malerarbeiten innen und Trockenbau. Der Chef betreut jede Baustelle persönlich. Zur Seite Über uns
- Grundierung
- Vorbehandlung des Untergrunds vor Putz oder Anstrich. Sie festigt, gleicht unterschiedlich stark saugende Flächen aus und verbessert die Haftung der nächsten Schicht.
- Haftgrund
- Grundierung für glatte oder kaum saugende Untergründe wie Beton, damit Putz oder Spachtel sicher haften.
- Hanfdämmung
- Dämmstoff aus einem nachwachsenden Rohstoff, eine Alternative für alle, die natürliche Baustoffe bevorzugen. Zur Seite Fassadendämmung
- Holzfaserdämmung
- Dämmplatten aus Holzfasern, ebenfalls aus einem nachwachsenden Rohstoff. An der Kellerdecke eine der drei gängigen Möglichkeiten. Zur Seite Kellerdeckendämmung
- Individueller Sanierungsfahrplan – iSFP
- Ein Energieberater zeigt darin Schritt für Schritt, in welcher Reihenfolge sich ein Haus sinnvoll sanieren lässt. Wer eine Maßnahme aus dem iSFP umsetzt, kann beim BAFA unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus von 5 Prozentpunkten und höhere förderfähige Kosten erhalten (Stand November 2026).
- Innendämmung
- Dämmung an der Innenseite der Außenwand, etwa wenn die Fassade erhalten bleiben muss. Sie braucht eine sorgfältige Planung wegen Feuchte und Wärmebrücken; verbreitet sind kapillaraktive Systeme wie Calciumsilikat.
- Innenputz
- Putz auf Wänden und Decken im Innenraum, zum Beispiel aus Gips, Kalk oder Lehm. Er schafft die Fläche für Anstrich oder Tapete und beeinflusst das Raumklima. Zur Seite Innenputz und Spachtelarbeiten
- Jahres-Heizwärmebedarf
- Die Wärmemenge, die ein Gebäude in einem Jahr braucht, um die Räume auf Temperatur zu halten, meist in Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr. Eine Dämmung der Außenwand senkt ihn.
- Kalkputz
- Mineralischer Putz auf Kalkbasis, diffusionsoffen. Er passt besonders in Altbauten. Zur Seite Innenputz und Spachtelarbeiten
- Kellerdeckendämmung
- Dämmung an der Unterseite der Kellerdecke. Sie senkt Wärmeverluste über den unbeheizten Keller; der Fußboden im Erdgeschoss wird spürbar wärmer. Zur Seite Kellerdeckendämmung
- KfW
- Die Förderbank des Bundes. Bei Sanierungen vergibt sie zinsgünstige Kredite, etwa einen Ergänzungskredit zu einer BAFA-Einzelmaßnahme oder Kredite für die Sanierung zum Effizienzhaus. Den Zuschuss für eine einzelne Dämmmaßnahme gibt es beim BAFA.
- Klebe- und Armierungsmörtel
- Mörtel, der im WDVS beides kann: die Dämmplatten verkleben und die Armierungsschicht bilden. Er muss zum gewählten System gehören.
- Klinkerriemchen
- Dünne Klinkerplatten als Abschluss auf einer gedämmten Fassade, die Optik einer Klinkerwand ohne volle Steine. Zur Seite Fassadendämmung
- Körnung
- Die Größe der Zuschlagkörner im Putz. Sie bestimmt, wie grob oder fein die Oberfläche wirkt. Zur Seite Fassadenputz
- Lehmputz
- Putz aus Lehm, diffusionsoffen und feuchteausgleichend, für ein angenehmes Raumklima. Zur Seite Innenputz und Spachtelarbeiten
- Leichtputz
- Unterputz mit leichten Zuschlägen und geringer Rohdichte. Er passt zu wärmedämmendem Mauerwerk wie Porenbeton oder Hochlochziegeln, weil er weniger Spannungen erzeugt.
- Lotus-Effekt®
- Eingetragene Marke der Sto SE & Co. KGaA. Gemeint sind Fassadenfarben, an deren Oberfläche Regenwasser abperlt und Schmutz mitnimmt, nach dem Vorbild des Lotusblatts. Zur Seite Fassadenanstrich
- Mineralfarbe
- Sammelbegriff für Farben mit mineralischem Bindemittel. An der Fassade ist damit heute meist die Silikatfarbe gemeint, siehe dort. Zur Seite Fassadenanstrich
- Mineralputz
- Putz mit mineralischen Bindemitteln wie Kalk und Zement, diffusionsoffen und nicht brennbar. Zur Seite Fassadenputz
- Mineralwolle
- Dämmstoff aus Stein- oder Glaswolle. Steinwolle ist nicht brennbar und wird an Fassade und Kellerdecke eingesetzt. Zum Ratgeber Mineralwolle
- Nassabriebklasse
- Maß für die Scheuerbeständigkeit von Innenfarben nach DIN EN 13300, von Klasse 1 (sehr beständig) bis Klasse 5. Für Flur, Küche oder Kinderzimmer eignen sich Klasse 1 oder 2. Zur Seite Malerarbeiten innen
- Naturdämmstoffe
- Dämmstoffe aus nachwachsenden oder natürlichen Rohstoffen, etwa Holzfaser, Hanf, Zellulose oder Kork.
- Oberputz
- Die oberste Putzlage. Sie bestimmt die Struktur der Fassade, etwa als Scheiben- oder Reibeputz, und wird oft noch gestrichen. Zur Seite Fassadenputz
- Oberflächengestaltung
- Wie eine Putz- oder Wandfläche am Ende aussieht: Struktur, Körnung, Farbe, glatt oder rau. Zur Seite Fassadenputz
- Perimeterdämmung
- Dämmung erdberührter Bauteile, also der Kellerwände außen und unter der Bodenplatte, meist mit XPS oder druckfesten EPS-Platten, die Feuchte und Erddruck standhalten.
- Putzgrund
- Der Untergrund, auf den Putz aufgetragen wird. Er muss tragfähig, sauber und gleichmäßig saugend sein.
- Putzprofile
- Profile aus verzinktem Stahl, Edelstahl oder Kunststoff für Kanten, Sockel und Abschlüsse. Sie geben dem Putz gerade Kanten und schützen Ecken. Zur Seite Fassadenputz
- PUR-/PIR-Dämmung
- Hartschaumplatten mit hoher Dämmwirkung bei geringer Dicke, praktisch, wenn wenig Platz ist, etwa bei niedrigen Kellerräumen. Zur Seite Kellerdeckendämmung
- Qualitätsstufen Q1–Q4
- Stufen für die Oberflächengüte von Spachtel- und Putzflächen im Innenraum, von Q1 (Grundverspachtelung) bis Q4 (vollflächig gespachtelt, auch für Streiflicht und glänzende Anstriche). Zur Seite Innenputz und Spachtelarbeiten
- Quarzgrund
- Mit Quarzsand gefüllte Grundierung. Sie schafft eine raue, griffige Oberfläche, auf der Putz gut haftet, etwa auf Beton oder Gipskarton.
- Reibeputz
- Strukturputz mit gröberem Korn, das beim Verreiben Rillen in die Oberfläche zieht; daher auch Rillenputz genannt. Zur Seite Fassadenputz
- Renovierung
- Erneuern von Oberflächen, etwa ein neuer Anstrich oder Putz, ohne die Bausubstanz grundlegend zu verändern. Eine energetische Sanierung geht darüber hinaus.
- Risssanierung
- Fachgerechtes Schließen von Rissen in Putz oder Fassade, meist mit einer Gewebespachtelung. Zuerst wird die Ursache geklärt, sonst kommt der Riss wieder. Zur Seite Fassadensanierung
- Sanierputz
- Spezialputz für feuchte und salzbelastete Wände. Er lässt Feuchtigkeit verdunsten und lagert Salze ein. Zur Seite Innenputz und Spachtelarbeiten
- Scheibenputz
- Strukturputz mit gleichmäßig verteiltem Korn, das beim Verreiben eine ruhige, körnige Oberfläche ergibt, an Fassaden sehr verbreitet. Zur Seite Fassadenputz
- Silikatfarbe
- Mineralische, hoch diffusionsoffene Fassadenfarbe für geeignete mineralische Untergründe. Die Eignung für das vorhandene WDVS wird vorab geprüft. Zur Seite Fassadenanstrich
- Silikonharzfarbe
- Stark wasserabweisend und zugleich wasserdampfdurchlässig. Für viele verputzte WDVS-Fassaden geeignet, abgestimmt auf Putz, Altanstrich und Dämmsystem. Zur Seite Fassadenanstrich
- Sockeldämmung
- Dämmung im Sockelbereich der Fassade, wo Spritzwasser und Erdkontakt herrschen. Dafür braucht es feuchteunempfindliche Platten und einen passenden Sockelputz. Zur Seite Fassadendämmung
- Spachtelarbeiten
- Glätten von Wänden und Decken mit Spachtelmasse, für Flächen, die für Anstrich oder Tapete bereit sind. Zur Seite Innenputz und Spachtelarbeiten
- Stuckateur
- Handwerksberuf für Putz und Stuck, Trockenbau und Wärmedämmung, innen wie außen. In Baden-Württemberg sagt man oft „Gipser“. Zur Seite Über uns
- Tiefengrund
- Dünnflüssige Grundierung, die tief in sandende oder stark saugende Untergründe eindringt und sie verfestigt.
- Trockenbau
- Innenausbau mit Platten auf Unterkonstruktion statt Mauerwerk: Trennwände, Decken, Akustikbau und Dachausbau, ohne lange Trocknungszeit. Zur Seite Trockenbau
- Untergrundprüfung
- Prüfung vor Putz, Anstrich oder Dämmung: Ist der Untergrund tragfähig, trocken, sauber und gleichmäßig saugend? Typisch sind Kratz-, Wisch- und Benetzungsprobe.
- Unterputz
- Die erste, ausgleichende Putzlage auf dem Mauerwerk, die Grundlage für den Oberputz. Zur Seite Fassadenputz
- U-Wert
- Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils. Er gibt an, wie viel Wärme durch die Wand verloren geht. Je kleiner der U-Wert, desto besser dämmt das Bauteil. Zum Ratgeber Mineralwolle
- Verdübelung
- Das Setzen der Dübel nach einem festgelegten Schema. Bei manchen Untergründen und Systemen ist sie vorgeschrieben, bei anderen genügt die Verklebung.
- Vollwärmeschutz
- Umgangssprachlicher Begriff für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Zur Seite Fassadendämmung
- Voranstrich
- Erster Anstrich, der den Untergrund für die Schlussbeschichtung vorbereitet und gleichmäßig saugend macht.
- Wärmebrücke
- Stelle, an der Wärme schneller nach außen entweicht als in der übrigen Fläche, etwa an Sockeln, Laibungen oder Balkonanschlüssen.
- Wärmedämmverbundsystem – WDVS
- Dämmplatten außen auf der Wand, darauf Armierung, Putzaufbau und Beschichtung, ein System aus aufeinander abgestimmten Schichten. Zur Seite Fassadendämmung
- Wärmeleitfähigkeit
- Der Kennwert λ (Lambda) in W/(m·K) sagt, wie gut ein Stoff Wärme leitet. Je kleiner er ist, desto besser dämmt der Stoff bei gleicher Dicke.
- Wärmeleitstufe
- Einteilung von Dämmstoffen nach ihrer Wärmeleitfähigkeit: WLS 035 entspricht λ = 0,035 W/(m·K). Eine kleinere Zahl bedeutet bessere Dämmung bei gleicher Dicke.
- XPS – extrudierter Polystyrol-Hartschaum
- Geschlossenzelliger, druckfester Hartschaum, der kaum Wasser aufnimmt. Darum wird er vor allem für Perimeter- und Sockeldämmung eingesetzt. Zum Ratgeber EPS-Dämmplatten
- Ytong® – Marke für Porenbeton
- Ytong® ist eine eingetragene Marke der Xella-Gruppe; im Alltag steht der Name oft für Porenbeton allgemein. Porenbeton ist ein leichter, gut dämmender Mauerstein, der zum Verputzen darauf abgestimmte Putze braucht, meist Leichtputze.
- Zuschüsse für energetische Sanierung
- Nicht rückzahlbare Förderung, für eine Dämmung meist als BEG-Einzelmaßnahme über das BAFA. Wer das Haus selbst bewohnt, kann stattdessen einen Teil der Kosten über drei Jahre von der Steuer abziehen (§ 35c EStG). Beides zugleich für dieselbe Maßnahme geht nicht.
- Zwischenbeschichtung
- Anstrich zwischen Grundierung und Schlussbeschichtung. Sie sorgt für gleichmäßige Deckung und Schichtdicke.
Wovon die Kosten abhängen
Was eine Maßnahme an Ihrem Haus kostet, hängt von diesen Punkten ab. Richtwerte für das Anbringen der Dämmplatten nennen wir in den Ratgebern zu EPS und Mineralwolle.
- Größe der Fläche und Zahl der Fassadenseiten
- Zustand des Untergrunds: Risse, lose Altbeschichtungen, Feuchtigkeit
- Gewählter Dämmstoff und gewünschter Abschluss (Putz, Farbe, Klinkerriemchen)
- Anschlüsse: Fenster, Sockel, Wärmebrücken
- Ob ein Gerüst nötig ist
- Ob eine Förderung (BEG über KfW / BAFA) infrage kommt
Den Preis für Ihre Fassade erhalten Sie nach der Besichtigung in einem unverbindlichen, kostenfreien Angebot mit klaren Positionen.
Fragen, die uns Bauherren oft stellen
Was ist ein WDVS?
Ein Wärmedämmverbundsystem: Dämmplatten außen auf der Wand, darauf Armierung, Putzaufbau und eine abschließende Beschichtung. Wir planen und montieren es für Neubauten und Bestandsimmobilien.
EPS oder Mineralwolle: Was ist besser?
Das hängt vom Gebäude ab. EPS ist leicht und verbreitet, Mineralwolle ist nicht brennbar, Hanf kommt aus einem nachwachsenden Rohstoff. Wir beraten Sie bei der Besichtigung, welcher Dämmstoff zu Ihrem Haus passt. Mehr dazu im Ratgeber „EPS oder Mineralwolle? Kosten und Unterschiede“.
Wovon hängen die Kosten einer Fassadendämmung ab?
Von Fläche, Untergrund, Dämmstoff, Abschluss, Anschlüssen, Gerüst und Förderung. Richtwerte für das Anbringen der Dämmplatten finden Sie in unseren Ratgebern zu EPS und Mineralwolle. Den Preis für Ihre Fassade nennen wir nach der Besichtigung in einem unverbindlichen, kostenfreien Angebot mit klaren Positionen.
Gibt es Förderung für die Dämmung?
Ja, über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bei KfW und BAFA. Wir prüfen mit Ihnen, ob eine Förderung infrage kommt, und arbeiten mit Energieberatern zusammen. Die Kellerdeckendämmung ist als BEG-Einzelmaßnahme über das BAFA förderfähig.
Wann lohnt sich eine Kellerdeckendämmung?
Vor allem in Altbauten mit unbeheiztem Keller: Über die ungedämmte Decke entweicht viel Wärme. Die Dämmung senkt den Energieverlust, der Fußboden im Erdgeschoss wird spürbar wärmer, und die Arbeit dauert je nach Fläche meist nur 1 bis 2 Tage.
Was kostet ein Angebot?
Nichts. Nach Ihrer Anfrage sieht sich Michael Hein das Objekt vor Ort an. Danach erhalten Sie ein unverbindliches, kostenfreies Angebot mit klaren Positionen.
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Das hängt vom Umfang und von der Auslastung ab. Mit dem Angebot erhalten Sie eine Terminplanung, und die Termine sind verbindlich. Eine Kundin schrieb dazu: „Wir haben sehr kurzfristig einen Termin bekommen.“
Fassade sanieren oder nur streichen?
Sind Putz und Untergrund in Ordnung und nur die Farbe ausgebleicht, genügt ein neuer Anstrich. Bei Rissen oder abblätterndem Putz ist eine Sanierung nötig. Die Entscheidungshilfe auf der Seite Fassadensanierung hilft bei der ersten Einschätzung.
Besprechen wir Ihr Bauvorhaben
Wir melden uns persönlich bei Ihnen und erstellen Ihnen ein unverbindliches, kostenfreies Angebot.
- Mobil
- 0151 22603154
- Festnetz
- 0711 9018636
- info@gipser-hein.de
- Erreichbar
- Mo – Fr 8.00 – 19.00 Uhr
Sa 10.00 – 13.00 Uhr
Fotos vom Objekt? Gern per WhatsApp an 0151 22603154 oder per Mail an info@gipser-hein.de.
